Zucchini
Zucchini (sprich: Zukini) sind dankbare Gemüsepflanzen mit reicher Ernte. Sie brauchen viele Nährstoffe und wachsen daher gut auf dem Kompost. Ansonsten tut es auch jedes sonnige bis halbschattige Beet, wenn es ausreichend gedüngt und gewässert wird. Das Ziehen im Topf ist ebenfalls möglich, solange das Gefäß groß genug ist.
Zucchini sollten ab April/Mai im Haus vorgezogen werden. Sie brauchen eine Weile, bis sie keimen, gut feucht halten und die Geduld nicht verlieren. Wenn sie erst mal gekeimt sind, wachsen sie sehr schnell. Ausgepflanzt werden sie, sobald es sicher frostfrei ist. Sie brauchen, wie schon erwähnt, viel Dünger, dabei hat sich Guano und Hornspäne bewehrt. Optimalerweise wird der Boden immer mit Grasschnitt gemulcht.
Zwei Pflanzen pro Familie reicht normalerweise.
Zucchini bilden, wie alle Arten von Kürbissen, männliche und weibliche Blüten. Zuerst erscheinen an einer Pflanze meist nur männliche Blüten, erst nach einer Weile erscheinen die ersten weiblichen, die man am Fruchtansatz direkt unter der Blüte erkennen kann. Werden diese weiblichen Blüten bestäubt, wächst schnell die Frucht heran. Diese sollte jung geerntet werden, dann schmeckt sie am besten. Aber auch für mittlere oder große Größen gibt es leckere Rezepte, weggeworfen werden muss die Frucht eigentlich nie. In halber Größe können sie gut überbacken werden, noch größer schmecken sie dann geraspelt in Zucchinibrot und -kuchen. Geraspelt lässt sich die Frucht auch ganz hervoragend einfrieren, aber einer gewissen Größe wird aber die Schale hart und die Frucht irgendwann faserig.
Je früher man die Frucht erntet, desto mehr weiblichen Blüten bilden sich.
Wenn Zucchini anfangen wegzufaulen, liegt es entweder daran, dass die Frucht nicht befruchtet war, oder ein Pilz (meist Grauschimmel) ist die Ursache dafür. In beiden Fällen sollten die faulen Früchte schnell entfernt und vorsichthalber im Restmüll entsorgt werden, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Die Früchte sollten möglichst trocken liegen, daher empfiehlt es sich, ein Brett, zwei Stöcke oder etwas Stroh darunter zu legen. Schon von der Blüte kann der untere Teil der Blütenblätter ausgebrochen werden, so dass in die Blüte eindringendes Wasser sofort wieder ablaufen kann. Ist die Frucht bestäubt (wenn sie verwelkt), sollte die Blüte sofort entfernt werden.
Zucchini gehören zu den Gemüsekürbisse, die eine Unterart der Gartenkürbisse sind. Die Besonderheit von Zucchini ist eben, dass sie normalerweise schon unreif geerntet werden. Es gibt noch weitere Kürbisarten, die schon unreif geerntet werden, z.B. Pattisons.
Zucchini enthält wie andere Kürbissorten auch viel Wasser, ist kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich.
100 g Zucchini enthalten: 93 g Wasser, 2,2 g verwertbare Kohlenhydrate, 1,6 g Eiweiße, 1,1 g Ballaststoffe, 152 mg Kalium, 30 mg Kalzium, 25 mg Phosphor, 3 mg Natrium, 1,5 mg Eisen, Vitamine A und C.
Autor: Kathinka Wenz
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Rezepte zur Massenverwertung von Zucchini:
Rezept: Zucchinibrot
600g Hartweitenmehl
40g frische Hefe oder 11g Trockenhefe
500g Zucchini
2EL Salz
(1TL Zucker)
30cl lauwarmes Wasser
Olivenöl oder Eigelb
Zucchini raspeln und Salz hinzufügen. 30 min stehen lassen, dann ausdrücken. Zucker und Mehl mischen, Rest hinzufügen. Bei 220 Grad 45 min backen.
Rezept: Zucchinikuchen
1/4 Liter Öl
3 Eier
1/2 Pfund Zucker
1 P. Vanillezucker
1/2 Pfund Mehl
1 P. Backpulver
100g gemahlene Haselnüsse
400g grob geraspelte Zucchini (ausgedrückt)
Öl. Eier, Zucker schaumig rühren, Mehl mit Backpulver und gem.- Haselnüsse nach und nach dazugeben. Zum Schluss die ausgedrückten Zucchini. Auf einem Blech verteilen und bei 170 Grad 60-70min backen.
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