Mehltau
Fotos: Kathinka Wenz
Echter Mehltau ist ein “Schönwetterpilz”. Er taucht meistens im August auf, wenn die Pflanzen nach längeren Trockenphasen geschwächt ist und breitet sich dann rasant über die Blätter der befallenen Pflanzen aus. Dabei reicht dem Pilz zur Verbreitung schon die leichte Taufeuchtigkeit in der Nacht.
Auch hier gilt, wie bei allen Plizkrankheiten, dass die Blätter möglichst trocken stehen sollten, die Pflanze also nur über den Boden gegossen werden soll. Verpilzte Blätter sollten entfernt werden, um den Befallsdruck zu mindern.
Meistens sterben die Pflanzen nicht durch Mehltau, sie werden nur geschwächt. Wenn Kürbisse oder Zucchini im August oder September befallen werden, reicht es meist aus, einfach die am stärksten befallenen Blätter zu entfernen und ansonsten der Natur ihren Lauf zu lassen. Die Früchte werden meist noch reif.
Als Gegenmittel gibt es zugelassene Spritzmittel. Die meisten wirken nur vorbeugend, man sollte also frühzeitig mit der Bekämpfung anfangen. Einige wirken aber auch bei akutem Befall. Bitte immer auf die Beipackzettel achten, gerade, wenn Spritzmittel bei Gemüsepflanzen verwendet werden sollen.
Einige Gärtner schwören auf eine Spritzbrühe mit Frischmilch, die 1:10 verdünnt wird. Da ich es noch nicht ausprobiert habe, kann ich dazu nichts weiter sagen.
Milchbrühe:
Man mischt frische Vollmilch 1:10 mit Wasser, füllt es in eine Sprühflasche und sprüht es gleichmäßig auf alle Blätter. Bei starkem Befall 1-2mal die Woche spritzen.
Nach Oben | Eingepflegt durch: Wenzlinge