Raupen

Raupen an Rosen, Fotos: Titania
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Betreff: Raupen
Datum: 09.03.2001
Von: Ralf Gutzki
Ärgerlich wenn Raupen die Pflanzen auffressen, jedoch ist es nicht immer Nötig gleich einzugreiffen. So tritt die Raupe des Schwalbenschwanzes nie in Massen auf und wird keinen großen Schaden anrichten. Es gibt in Europa über 2.000 Schmetterlingsarten und jede hat ihre charakteristische Raupe. Auf der HP von Walter Schön gibt es schöne Fotos und Beschreibungen.
Oder bei Sabine Jelinek http://nafoku.de/
Manche Arten treten in Massen auf und da muß der Mensch eingreifen:
Frostspanner:
Nahrung: Laub verschiedener Bäume und Sträucher, Obstbäume Aussehen: Den Raupen fehlen die mittleren Beinpaare, weshalb sie sich auf eine charakteristische Art fortbewegen. Sie klammern sich an Ästchen mit den hinteren Beinpaaren fest und strecken ihren Körper nach vorne. Abhilfe: Die Weibchen der Frostspanner sind flügellos und können mit Leimringen an der Baumrinde am ablegen der Eier in den Baumkrohnen gehindert werden. Auch Wellpappe um den Baum gewickelt wird die Weibchen dazu animieren ihre Eier dort abzugeben. Im Januar kann die Wellpappe entsorgt werden.
Kohlweißlingsraupen:
Nahrung: Kohl
Aussehen: weiß mit schwarzen Punkten
Abhilfe: absammeln
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Betreff: Service : Raupenbestimmung !
Datum: 3 Sep 2002 05:16:40 -0700
Von: schoen-w@gmx.de (W. Schön)
Foren: de.rec.garten
Hallo,
gerade zur Zeit findet man im Garten besonders häufig Raupen, manche von beachtlicher Größe (auch Totenkopfschwärmer!) . Wer möchte da nicht wissen, was er vor sich hat ?Ich habe auf meiner Schmetterlings-Site die Rubrik “Raupenbestimmung” völlig neu organisiert, so dass jetzt die meisten Raupen im Garten (vor allem die auffälligen!) in kürzester Zeit sicher bestimmt werden können .
Ich meinerseits bin daran interessiert, dass die Funde (zumindest die bemerkenswerteren) an mich gemeldet werden - zwecks wissenschaftlicher Auswertung)
Die besagte Rubrik findet man wie folgt :
http://www.schmetterling-raupe.de
Dann Bereich “Schmetterlinge”
Dann Link |Raupenbestimmung|
Grüße von
Walter Schön
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Schadbild, Gespinnst und Kot der Raupe des Kleinen Frostspanners

Und die Raupe des Kleinen Frostspanners. Fotos: Michael W. Stopp
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Newsgroups: de.rec.garten
Subject: Re: Tierchen auf Apfelbaum
From: Tomªs Nªgel (kandiszucker17@arcor.de)
Date: Sun, 6 May 2007 09:12:39 +0200
Message-ID: (463d7fe7$0$6399$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net)Jens Tönsing said:
> Wenn ich die anderen Threads richtig lese, dann bleibt mir wohl nicht
> viel mehr übrig, als in diesem Jahr zu hoffen, dass mein Bäumchen
> durchkommt und im Herbst an die Leimringe zu denke, oder?
Für diese Saison wird es zu spät sein, wer junge Bäume im Hausgarten
hat sollte sie ab Austrieb beobachten und dann die Raupen sofort
absammeln.
Es werden einige widersprechen, aber ich behaupte: Leimringe nutzen
überhaupt nichts. Null. Ein Fehler in der Literatur, der sich immer
noch fortpflanzt, basierend auf alten Erfahrungen vor den veränderten
Verhältnissen in Klima und Fauna, die nicht mehr gültig sind. Die
Frostspannerproblamtik ist in unserer Region seit 2002 ein grosses
Thema, 2004 gab es einen so radikalen Kahlfrass im ganzen Land dass
sich selbst alte Leute an etwas ähnliches nicht erinnern können. 2005,
2006 und nun 2007 sind ausnahmslos starke Frassjahre gewesen, so viele
Jahre hintereinander ist ebenfalls noch nie dagewesen.
Das konsequente Anbringen von Leimringen hat weder bei mir noch bei
anderen Obstwiesenbesitzern den geringsten Effekt gehabt. So war es
auch dieses Jahr. Die Raupen werden über hunderte von Metern weit
herangeweht. Ich habe es selbst gesehen: Ganz kleine Raupe lässt sich
an einem Faden ein Stück herunter, Wind treibt sie weit fort. Es stimmt
auch nicht, dass die Raupen im Frühjahr nicht von unten auf einen Baum
kommen. Das können die sehr gut. Der Leimring klebt zu diesen Zeitpunkt
nicht mehr gut. Und es stimmt auch nicht, dass nur Frostspanner das
Problem seien, es ist vielmehr immer eine Mischung aus ganz
unterschiedlichen Kleinschmetterlingsarten, deren Fortpflanzung in
anderen Rythmen verläuft wie die des Frostspanners. Der Leimring im
Herbst hält bestenfalls ein paar Frostspanner-Weibchen davon ab, auf
den Baum zu kriechen, aber letztlich macht das im
Frühlings-Fraßgeschehen überhaupt nichts aus. Mittlerweile verwendet
auch keiner mehr Leimringe. Jeder einschliesslich mir hats mal versucht
und jeder ist damit auf die Nase gefallen, ausser Kosten nichts gewesen.
Die Kommerziellen hauen halt eine Spritzung extra mit “Runner” oder
sonst ein Mittel raus, für unsereins bleibt nur die Rückenspritze und
ein Bacillus-Thuringiensis-Präparat oder Neem, das ich dieses Jahr zum
ersten Mal ausprobiert habe.
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Cotoneaster, der von Raupen der Gespinstmotte eingesponnen ist. Fotos: Irmgard Schwenteck
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Königskerzenmönch

Fotos: Kathinka Wenz
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