Springschwänze
Die Springschwänze (Collembola) werden traditionell zu den Insekten gerechnet, heute jedoch als eigene Klasse von diesen abgetrennt. Sie erreichen eine Körpergröße von 0,2 mm bis zu 1 cm und halten sich primär in der Humusschicht nicht zu trockener Böden auf, können allerdings die unterschiedlichsten Habitate besiedeln, Uferbereiche ebenso wie Hochgebirgsböden.
Springschwänze ernähren sich vor allem von zerfallenen pflanzlichen Stoffen, aber auch von Algen oder Pollen, von Aas oder sind räuberisch.
Die Springschwänze, die man in den Blumentöpfen antrifft, sind völlig harmlos. Man erkennt sie am besten, wenn man die Blumen geißt, plötzlich springen kleine weiße “Würmchen” auf der Erde rum. Gegenmaßnahmen sind nur notwendig, wenn es wirklich extrem viele sind.
Ursache:
Die Erde wird zu feucht gehalten.
Bekämpfung:
Weniger gießen. Wenn die Erde zwischendurch mal ganz trocken fällt, verschwinden auch die Springschwänze wieder. Bei extrem starkem Befall kann man den Blumentopf tauchen, also einfach in einen Eimer mit Wasser stellen, einen Tropfen Spüle drauf, um die Oberflächenspannung zu zerstören und den Topf so zwei Stunden stehen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen und erst wieder gießen, wenn die Erde richtig abgetrocknet ist.
Nach Oben | Eingepflegt durch: Wenzlinge