Wespenspinne
Foto: Peter Lederer
Die Wespenspinne oder auch Zebraspinne (Argiope bruennichi) ist eine
auffällige und unverwechselbare Spinne, die sich ausgehend von den
wärmeren Gegenden langsam weiter über Deutschland ausbreitet. Die
Weibchen können größer werden als Gartenkreuzspinnen, bleiben aber
häufig kleiner.
Zebraspinnen gehören wie Kreuzspinnen zu den Radnetzspinnen und bauen
ihr Netz häufig in Bodennähe. Es weist ein eingewebtes Zickzackband auf,
von dem angenommen wird, dass es der Markierung und Sicherung gegen
versehentliche Zerstörung dient. Beobachtet werden praktisch immer nur
Weibchen, da die Männchen viel kleiner und unauffälliger sind.
Etwa im August findet die Paarung statt, die für das Männchen immer
tödlich endet. Wird es nicht sofort verspeist, kehrt es freiwillig zu
seiner Partnerin zurück, um dieses Versäumnis nachzuholen. Das Weibchen
baut für den Nachwuchs einen krugförmigen Kokon, in dem die Eier
abgelegt werden. Auch das Weibchen stirbt kurz darauf.
Text: Ina Koys
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